13.8.2018


Liebe Besucher meiner Homepage,

__________________________Hier die kommenden Veranstaltungen zum schnellen Überblick___


Die Italienvorstellungen am 17. und 18. August im
Weingut Schuster in Wiesbaden sind ausverkauft


Auch am
19. August 18 Uhr "Komm ein bisschen mit nach Italien!!"
Ulrike Neradt und die Kultband Best Age wieder zu Gast im Salontheater.
Mit heiteren Texten und Musik, die uns nach Italien führen.
Mitsingen ausdrücklich erlaubt!! Wo: Salontheater Taunusstein-Bleidenstadt,
Röderweg 24 Tel. 06128 4892152 gibt es leider keine Karten mehr.
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1.September 2018 Auftaktsveranstaltung für die neue Saison im
Theater im Pariser Hof in Wiesbaden.
"Wir sind so frei" das freche 60er Jahre
Programm immer noch auf dem Spielplan.
Ulrike Neradt, Klaus Brantzen und Jürgen Streck
Karten unter 0611 4476466 Mo und Mi von 15.-18 Uhr

Hier ein Presseauszug von 2017
Zitate aus dem von Erica Pappritz zusammengestellten Benimmknigge „Etikette“ verdeutlichten wie sittenstreng die Sechziger begannen, bevor sie mit der sexuellen Revolution endeten. Pappritz, ihres Zeichens stellvertretende Protokollchefin im Bonner Auswärtigen Amt, erntete mit ihren verquasten Vorschlägen darüber, wie man sich in der guten Gesellschaft zu benehmen habe, schon damals nicht nur Beifall. Der begnadete Friedrich Hollaender, zu dessen Werken die Filmmusik zum Film „Der blaue Engel“ gehört, konterte mit eigenen Benimmvorschlägen wie: „Man sagt nicht zum Hausherrn: Was Sie jetzt sind, weiss ich, aber was waren Sie 1938?“.
Nichts von ihrer beißenden Satire verloren haben auch die Liedertexte des jüdischen Österreichers Georg Kreisler, der wie Hollaender unter den Nazis in die USA fliehen musste, aber später wieder nach Deutschland zurückkehrte. „Hätte ich den Goldstein genommen, wäre ich auch nach Amerika gekommen“ sang seine „anonyme Frau Schmidt“, „aber mein Papa war Antisemit und so bin ich nur die Frau Schmidt“. Noch im Jahr 1960 wurden anzügliche Schallplatten der „Schwabinger Gisela“ polizeilich beschlagnahmt.
Neradt trug den „Nowak“ aus dem Repertoire der Unterwelt-Chanteuse vor, in deren Münchner Club damals die gesamte intellektuelle Elite ein und aus ging und Udo Jürgens sich als blutjunger Anfänger mit Klavierspielen ein paar Mark verdiente. Auch Liedgut von Helen Vita war wegen der anzüglichen Texte verboten.
Dann wurde aus alten „Bravo“-Heften vorgelesen, die lange vor Oswald Kolle eine „sachkundige Aufklärung für Jugendliche“ boten. Die Sechziger waren die Zeit der „Anti-Generation“, von Antifaschisten bis zur Antibabypille, sie sahen den Mauerbau 1961, den ersten Auftritt der „Beatles“ in Hamburg 1962, die Geburt des Farbfernsehens 1963, die 68er Studentenbewegung, Apo, Notstandsgesetze und den Vietnamkrieg. In diesem Sinne wurde von Brantzen Franz Josef Degenhardts Protestsong „Die Schmuddelkinder“ vorgetragen. Bei „Yesterday“ von den „Beatles“ und „The Boxer“ von „Simon & Garfunkel“ durfte das Publikum sogar mitsingen.

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Bericht eines außergewöhnlichen Lebens
am 16. September im Salontheater Taunusstein 18 Uhr!!
Musikalische Lesung mit Ulrike Neradt und am Flügel Erika Le Roux
So hat Tatjana Fürstin von Metternich ihre Autobiografie genannt, aus der Ulrike Neradt interessante Passagen vorlesen wird.
Die Pianistin Erika Le Roux begleitet diese Veranstaltung mit Klavierstücken von Tschaikowski, Franz Liszt, Johannes Brahms, Robert Schumann uvm.
Geboren wurde die an Kunst und Musik so leidenschaftlich interessierte Fürsprecherin als Fürstin Wassiltschikow am Neujahrstag 1915 in Sankt Petersburg. Doch musste sie mit der Familie schon als Zweijährige die Heimat verlassen. Die Flucht vor der russischen Revolution führte über Litauen und Frankreich nach Deutschland, wo sie in München Malerei studierte und in den dreißiger Jahren für das Auswärtige Amt in Berlin arbeitete.

Schloss Johannisberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ihre zweite Heimat. Sie hatte 1941 in Berlin im Kreis von Regimegegnern ihren späteren Mann, Paul Alfons Fürst von Metternich-Winneburg, kennengelernt, mit dem sie 1945 auf der Flucht vor den russischen Truppen in den Rheingau kam. Dort widmete sich das Paar bald dem Wiederaufbau des zerstörten Schlosses, das der bekannteste Vorfahr, Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich, für die Leitung des Wiener Kongresses erhalten und 1816 in Besitz genommen hatte.

Der Aufbau des Schlosses verschaffte Tatiana im Rheingau schnell großen Respekt. Sie setzte sich für ihre neue Heimat ein, die sie als "die schönste Weinregion" bezeichnete, und verstand sich doch als "kosmopolitische Europäerin", wie sie einmal sagte. Besonders verbunden fühlte sie sich dabei immer noch ihrer Geburtsstadt Sankt Petersburg

Schnell die besten Plätze sichern.
Salontheater, Taunusstein-Bleidenstadt www.salon-theater.de Tel 06128 4892152

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Link zur Sendung Hallo Hessen vom 11.5.2018

ARD Mediathek - Hallo Hessen

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Hinter dem Link Ulrikes Blog finden Sie alle Kolumnen aus dem Jahr 2018, die ich für den
Wiesbadener Kurier alle 4 Wochen schreibe.

Bis bald

Herzliche Grüße

Ihre

Ulrike Neradt



www.ulrike-neradt.de
Termine 2018 Flyer Seite 1 (PDF)
Termine 2018 Flyer Seite 2 (PDF)