30.6.2018


Liebe Besucher meiner Homepage,

__________________________Hier die kommenden Veranstaltungen zum schnellen Überblick___________________



15. Juli 11 Uhr! Ein Sound wie aus dem Grammophon

Denis Wittberg & Die Schellacksolisten bei den Burgfestspielen Dreieichenhain
(12.06.2018) Denis Wittberg & seine Schellack-Solisten nehmen in diesem Sonderprogramm für die Burgfestspiele das Publikum mit auf eine musikalische Reise in die mondänen Ballhäuser und vornehmen Tanzpaläste der 1920er und 30er Jahre.

Sie präsentieren Schlager und Gassenhauer aus den frühen Jahren des Kabaretts und des Tonfilms und Werke der „Neuen Deutschen Welle“ aus den Jahren im Sound der Trichter-Grammophone und betonen: „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“.
Als Gast wurde die Fernsehmoderatorin und Diseuse Ulrike Neradt eingeladen.
Die Werke aus der Jugendzeit der Urgroßeltern erstrahlen im neuen orchestralen Klang, als wären sie aus dem goldenen Trichter eines Grammophons entsprungen. Spritzig wie Champagner erklingen Foxtrott, Walzer und Tango und vermitteln dem geneigten Publikum ein ganz besonderes Seh- und Hörerlebnis. In vielen Interpretationen glänzen alte Evergreens so Sehnsucht erweckend wie die gepflegten Automobile einer Oldtimer-Rallye und alle sehen wie neu aus. Aus ihrem umfangreichen Repertoire hat Ulrike Neradt die besten Stücke ausgewählt. Neben klassischen Kabarettchansons von Hollaender und Tucholsky präsentiert sie Gassenhauer von Claire Waldorf und Couplets von Otto Reuter.
Aber damit nicht genug: Wittberg und sein Ensemble stellen auch ihr Programm „Zeitlos“ vor, in dem sie Werke der „Neuen Deutschen Welle“ aus den frühen 80er Jahren im Sound der Trichter-Grammophone zum Funkeln bringen. Wer hätte sich jemals träumen lassen, dass „Der Kommissar“ von Falco oder „Völlig losgelöst“ von Peter Schilling so klingen können?
Eintrittskarten sowie nähere Informationen gibt es im Ticketcenter der Bürgerhäuser Dreieich, Fichtestraße 50, Telefon (06103) 6000-0, sowie auf den Internetseiten www.buergerhaeuser-dreieich.de und www.burgfestspiele-dreieichenhain.de.

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Hoffesttage im Weingut Diefenhardt
20.Juli 20 Uhr Einlass ab18 Uhr

Kabaretttexte und Chansons der 60er Wir sind so frei Ulrike Neradt hat ihr kleines Kabarett KIK aufgegeben. Nun bringt sie mit dem Schauspieler Klaus Brantzen und dem Pianisten Jürgen Streck Kabarett auf die Hofbühne Wir sind so frei ist ein frecher Rückblick auf die 60er Jahre. Politisches, heiteres, Frivoles. Ein bunter Mix aus einem spannenden Jahrzehnt zum 36. Hoffest im Weingut Diefenhardt, Martinsthal, Hauptstraße 9-11. Karten ab sofort zu bestellen: 06123 71490 oder bei Angelika Kohl 06146 7085 Einlass ist um 18 Uhr. Die Gutsküche bewirtet Sie bis 20 Uhr. Programm ca 20 - 22.30 Uhr. Der Hof ist überdacht. ausverkauft

21.07.2018 20 Uhr , Einlass 18 Uhr Operette, Chanson, Musical Musikalischer Sommernachtstraum zum 36. Hoffest sind Sängerinnen und Sänger der L`Opera Piccola unter der Leitung von Romana Vaccaro zu Gast. Ausserdem Gäste wie Claudia Grundmann und dem bekannten Tenor Hubert Schmid von den "Jungen Tenören" Begleitet wird der ABend mit der Ballbesetzung der Rhein-Main-Philharmoniker. Wo: im Weingut Diefenhardt, Martinsthal, Hauptstraße 9-11. Karten ab sofort zu bestellen: 06123 71490 oder bei Angelika Kohl 06146 7085 Einlass ist um 18 Uhr. Die Gutsküche bewirtet Sie bis 20 Uhr. Programm ca 20 - 22.30 Uhr. Der Hof ist überdacht Fast Ausverkauft 06123 71490 oder bei Angelika Kohl 06146 7085 Evtl.
Schönwetterkarten an der Abendkasse
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AKTUELL:NEU
Vorschau : am 16. September im Salontheater Taunusstein 18 Uhr!!
Musikalische Lesung mit Ulrike Neradt und am Flügel Erika Le Roux
Bericht eines außergewöhnlichen Lebens
So hat Tatjana Fürstin von Metternich ihre Autobiografie genannt, aus der Ulrike Neradt interessante Passagen vorlesen wird.
Die Pianistin Erika Le Roux begleitet diese Veranstaltung mit Klavierstücken von Tschaikowski, Franz Liszt, Johannes Brahms, Robert Schumann uvm.

Geboren wurde die an Kunst und Musik so leidenschaftlich interessierte Fürsprecherin als Fürstin Wassiltschikow am Neujahrstag 1915 in Sankt Petersburg. Doch musste sie mit der Familie schon als Zweijährige die Heimat verlassen. Die Flucht vor der russischen Revolution führte über Litauen und Frankreich nach Deutschland, wo sie in München Malerei studierte und in den dreißiger Jahren für das Auswärtige Amt in Berlin arbeitete.

Schloss Johannisberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ihre zweite Heimat. Sie hatte 1941 in Berlin im Kreis von Regimegegnern ihren späteren Mann, Paul Alfons Fürst von Metternich-Winneburg, kennengelernt, mit dem sie 1945 auf der Flucht vor den russischen Truppen in den Rheingau kam. Dort widmete sich das Paar bald dem Wiederaufbau des zerstörten Schlosses, das der bekannteste Vorfahr, Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich, für die Leitung des Wiener Kongresses erhalten und 1816 in Besitz genommen hatte.

Der Aufbau des Schlosses verschaffte Tatiana im Rheingau schnell großen Respekt. Sie setzte sich für ihre neue Heimat ein, die sie als "die schönste Weinregion" bezeichnete, und verstand sich doch als "kosmopolitische Europäerin", wie sie einmal sagte. Besonders verbunden fühlte sie sich dabei immer noch ihrer Geburtsstadt Sankt Petersburg

Schnell die besten Plätze sichern.
Salontheater, Taunusstein-Bleidenstadt www.salon-theater.de Tel 06128 4892152

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18. Mai 2018
"Spötterdämmerung"
Eine Friedrich Hollaender Chanson-Revue
Stadttheater Rüsselsheim


Und hier die Kritik vom 18.Mai in Rüsselsheim

Main –Spitze

Rüsselsheim 22.05.2018
„Spötterdämmerung“ feiert Liedermacher Friedrich Hollaender Von Gregor Ries RÜSSELSHEIM - Mit dem Programm „Spötterdämmerung“ erinnerten Ulrike Neradt, Klaus Brantzen und Jürgen Streck an den Komponisten Friedrich Hollaender. Ihr schwungvolles Programm aus Chansons, Zitaten und Zwiegesprächen bewies auf der fast ausverkauften Hinterbühne des Stadttheaters, wie viele Klassiker der vor den Nazis nach Amerika geflohene Songschöpfer in Verlauf seiner Karriere verfasste. Ebenfalls kamen weniger bekannte Titel aus diversen Revuen und Musikfilmen zu Gehör.

Für Neradt war es von Vorteil, dass Hollaender immer wieder für begabte Chanteusen wie seine Muse und frühere Ehefrau Blandine Ebinger, Claire Waldorf oder auch Marlene Dietrich schrieb. In wechselnden, schwarz oder rot gehaltenen Roben interpretierte die Sängerin kokett und herausfordernd die oft mit satirischen Texten angelegten Nummern.

Ebenso glänzte Schauspieler, Sänger und Multiinstrumentalist Klaus Brantzen mit bissigen Liedern wie „Kleider machen Leute“, wenn er nicht gerade Neradt auf dem Cello, der singenden Säge, der Flöte oder gar aneinandergeschlagenen Löffeln begleitete. Pianist Jürgen Streck übernahm gelegentlich die Moderation und leitete mit Sombrero als Baron Münchhausen das Stück „Lüge, Lüge“ ein.

Angelegt wurde die literarische Revue als lange Rückblende auf Hollaenders wechselhafte Laufbahn. Mit Clownsnase und riesigem Schlapphut schlüpfte Brantzen zu Beginn in die Rolle des Komponisten, der sich Mitte der Sechziger über den Zeitenwandel beschwerte. An diesem Punkt waren geistreich-politische Revuen längst weniger angesagt.

Trio präsentiert Evergreens aus den Zwanzigern

In den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts reüssierte der in London geborene Liedpoet Hollaender in Max Reinhards Kabarettbühne. Das Trio ließ daher auch die unvergesslichen Evergreens aus dieser Phase wie „Mit der Hand übern Alexanderplatz“, „Wenn ick mal tot bin“ oder „Johnny, wenn Du Geburtstag hast“ für das Publikum im Rüsselsheimer Stadttheater aufleben.

Für Marlene Dietrich entwickelte Hollaender das Liedrepertoire ihres Durchbruchs „Der blaue Engel“, das in Rüsselsheim als Medley erklang. Als die Diva den Refrain von „Johnny“ übernahm, bedeutete dies gleichsam Hollaenders Hollywood-Durchbruch. Neradt recherchierte über das Zerwürfnis der beiden, dass Marlene Dietrich nicht daran dachte, für die Titel auch noch zu bezahlen.

Wie manche Exilanten konnte Hollaender trotz Kassenhits wie „Das Spukschloss im Spessart“ (1960) oder humorvolle Revuen wie „Es ist angerichtet“ (1958) später nicht mehr an seine Anerkennung aus der Weimarer Ära anknüpfen. Mit wechselnden Verkleidungen, etwa zum Antikriegs-Song „Der Trommler“, führten Neradt, Brantzen und Streck amüsant und nachdenklich durch sein geistreiches Repertoire.


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Link zur Sendung Hallo Hessen vom 11.5.2018

ARD Mediathek - Hallo Hessen

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Hinter dem Link Ulrikes Blog finden Sie alle Kolumnen aus dem Jahr 2018, die ich für den
Wiesbadener Kurier alle 4 Wochen schreibe.

Bis bald

Herzliche Grüße

Ihre

Ulrike Neradt



www.ulrike-neradt.de
Termine 2018 Flyer Seite 1 (PDF)
Termine 2018 Flyer Seite 2 (PDF)