13.7.2019

Liebe Besucher meiner Homepage,
Aktuelles:

Es gibt noch Karten für das HOffest beim Diefenhardt am 19. und 20. Juli
Karten bei Weingut Diefenhardt 06123 71490 oder Angelika Kohl 06146 7085
Der Hof ist überdacht. Einlass 18 Uhr. Beginn 20 Uhr.

Mitwirkende sind in diesem Jahr: Zum ersten Mal die Wiesbadener Juristenband,
die äthiopische Pop und Balladensängerin Menna Mulugeta, der Harfenist Gernot Blume und
Jürgen Streck am Piano, der mich mit Chansons begleitet.

Häuschen in der Martinsthaler Wildsau!
Das elterliche WEingut Diefenhardt besitzt ein Weinbergshaus am Waldrand von Martinsthal.
Seit letztem Wochenende kann man dort jeweils von Freitag bis Sonntag bei Diefenhardt - Wein
und kleinen Leckereien die herrliche Aussicht über den Rheingau geniessen. Gutes Schuhwerk,
um dort hin zu kommen, ist schon erforderlich. Mit dem Auto schlecht erreichbar. FAhren Sie bei
Interesse von Wiesbaden kommend, direkt hinter dem Ortsschild rechts ab, dann gleich wieder rechts.
Dort ist ein Schotterparkplatz, wo man parken kann. GEhen Sie dann den asphaltierten Weg nach,
bis zum Kreuz, dann links immer der Beschreibung nach. Das HÄuschen haben Sie bei Ihrer Wanderung
dabei immer im Blick. Freitag ab 17 UHr. Sa und So ab 12 Uhr.

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Im August sind wir wieder mit "Ich glaab Dir brennt de Kittel"
bei den Burgfestspielen in Dreieich zu Gast.
Mit dabei der Schauspieler Walter Renneisen und am Flügel Frank Golischewski
Termin: 11.8.2019 19 Uhr. Karten und Anfahrt unter Termine.
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Tucholsky Revue "Ssälawih- so ist das Leben"
Nächste Möglichkeit am 7.9. im Theater im Pariser Hof Wiesbaden, Spiegelgasse
Kartentelefon: 0611 446466 Mo und Mi von 15-18 Uhr
oder am 25. und 26. Oktober im Mainzer Unterhaus.
Tel 06131 232121 ab 14 Uhr


---------------------17.10. in Rauenthal und am 16.11. in Pohl im Limeskastel---------------------------------------

"Wär`n mer nur dehaam geblibbe"!
Reiseerzählungen in Mundart von und mit Ulrike Neradt
Mit Liedern und Chansons aus der ganzen Welt
In Ulrike Neradt`s neuem Mundartprogramm stellt sie ihre schönsten
Reiseerlebnisse der letzten 40 Jahre vor.
Mit von der Partie ist der bekannte Wiesbadener Tenor Michael Senzig und Jürgen Streck
der mit Liedern aus der ganzen Welt den Abend abrunden wird.
Lieder wie: „New York, New York“, „Granada“ oder auch „Die Bar zum Krokodil“ oder „In Japan ist alles so klein“ machen den Abend mit dem Sänger Michael Senzig zu einer musikalisch-heiteren Lesung.


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https://www.schoenhierfestival.de/programm/sonntag-18-8/
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22. September 18 Uhr im Salontheater,Taunusstein:
Ulrike Neradt und Jürgen Streck am Klavier mit
"Glanzlichter des Jahrhunderts"
Chansonrevue mit Schlagern und Texten aus den
tollen zwanziger Jahren
Die Zuschauer werden gebeten,in entsprechender Kleidung zu erscheinen

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"Ssählawih - C ést la vie---- So ist das Leben"
am 25. und 26.Oktober im Unterhaus in Mainz

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Im Blog steht meine Mundart Kolumne vom Wiesbadener Kurier
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Weitere Termine finden Sie auch auf meinem Flyer, der als pdf ganz unten zu finden ist.

Vielleicht gefällt Ihnen ja das eine oder andere Programm. Würde mich freuen...!
Unter der Seite Blog können Sie alle 4 Wochen meine Kolumne nachlesen, die ich im Wiesbadener Kurier
in Rheingauer Mundart schreibe.
Hier die Kritik von der Premiere

Weilburger Tagblatt vom 12.6.2019
Boshaft, aber immer ehrlich
Von Andreas E. Müller

WEILBURG - Alle Jahre wieder, und doch immer wieder besonders: Mit ihrem Programm "Ssälawih oder: So ist das Leben!" haben Ulrike Neradt, Klaus Brantzen und am Flügel Jürgen Streck in einer Sonntags-Matinee in der Oberen Orangerie ihr Publikum einmal mehr sehr kurzweilig unterhalten, dieses Mal mit Gedichten, Liedern und Chansons von Kurt Tucholsky.
Das bestens aufeinander eingestellte Trio trug Texte des 1935 verstorbenen Journalisten und Schriftstellers vor, der auch unter den Pseudonymen Peter Panter und Theobald Tiger schrieb und sich selbst als linken Demokraten sah. Und seine Gedanken blitzten regelrecht von der Bühne herab. Scharfzüngig, kraftvoll, provokant: "Und siehste dir die Gesellschaft an, und, was meinste? Weinste." Oder auch: "Und siehste dir die Gesellschaft an, und, was machste? Lachste". Überlegungen zum Thema Familie steckten in dem Lied "Fang nie was mit Verwandtschaft an, sieh lieber dir `ne fremde Landschaft an".
Im "Mensch als Aufsatz" meint Tucholsky: "Der Mensch hat zwei Teile, der männliche, der nicht denken will, und der weibliche, der nicht denken kann". Eine Passage, die Neradt gerne weggelassen hätte, wie sie erklärte. Aber dann sei es eben nicht mehr Tucholsky. Dessen Aufsatz endet übrigens mit der Erkenntnis, dass es außer Menschen auch noch Sachsen und Amerikaner gibt. Und manchmal gebe der Mensch tatsächlich Ruhe, aber dann sei er tot.
Zu hören war auch von Karrieren, die durch den Hintern gehen. "Sie kriechen bei den Vorgesetzten `rin und meinen, sie könnten dort überwintern". Und wenn sie dann von oben herabblickten, hätten sie vergessen, "wie `se ruffgekommen" sind. Die Kunst erlaube derlei Zuspitzungen, davon war Tucholsky, der stets gegen Kriegshetzerei gewirkt und für die deutsch-französische Freundschaft gekämpft habe, überzeugt. Denn die Frage, was Satire dürfe, hat er auch folgendermaßen beantwortet: "Der Witz einer Satire darf boshaft, muss aber ehrlich sein".
Brantzen, passend in Smoking und Zylinder gekleidet, zitiert die Erkenntnis, dass es ein Smoking alleine nicht mache, aber auch kein Dekolleté. Und Neradt singt davon, wie es ist, in einer Bar zu arbeiten und das Herz mit Cocktails, die Haare mit Wasserstoff zu färben.
Jürgen Streck ist wieder ein sehr feinfühliger Begleiter an den Tasten und gibt der Musik von Hanns Eisler, Friedrich Hollaender oder auch Kurt Tucholsky selbst die entsprechende Ausdruckskraft. Durch die Luft schwingen Worte, Noten und Wortspiele, manche schonungslos: "Männer, die Wert auf Weiber legen, tun dies meistens nur der Leiber wegen."
Dem Lied über Kautabak folgt die "soziologische Philosophie der Löcher", die für viel Schmunzeln im Raum sorgt; so auch der finale Gedanke, dass manches durch ein Loch entwertet werde, beispielsweise ein Fahrschein, eine Jungfrau oder ein Luftballon. Im "Deutschen Mann" vergleicht eine Frau ihren Mann mit einem attraktiven Fremden, kommt aber doch zur Erkenntnis: "Wenn man die Männer näher kennt, legt sich das mit dem Happyend".
Ein Resümee zur Ehe
und zu Andrea Nahles
Das Konzert endet mit dem Resümee, dass die Ehe "zum größten Teile verbrühte Milch und Langeweile" sei. "Und dann wird vorm Happyend im Film gewöhnlich abgeblendt".
Nach einem begeisterten Applaus widmet Neradt die Zugabe der zurückgetretenen Andrea Nahles: "Wie bescheidene Radieschen, außen rot und innen weiß".





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Mein neues Buch: Wär`n mer nur dehaam geblibbe, sowie "Eh ich mich uffreech, is mirs lieber egal"
Ist in Rheingauer und Wiesbadener Buchhandlungen zu kaufen.
Verkaufstpreis 10 €. Gern können Sie das Buch
auch direkt bei mir erwerben. Zgl. 2 € Porto
Einfach unter dem Button Kontakt per mail bestellen.

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Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie mir unter: rheingaukabarett@hotmail.de

Bis bald

Herzliche Grüsse

Ihre

Ulrike Neradt



www.ulrike-neradt.de

Termine 2019 Flyer Seite 1 (PDF)
Termine 2019 Flyer Seite 2 (PDF)