Das neue Friedrich Hollaender Progamm: Spötterdämmerung wird an folgenden Tagen wieder aufgenommen:

Siehe weitere Einzelheiten unter Termine

26. Mai 2017 im Salontheater in Taunusstein
14.September 2017 in Eltville in der Burg
Pressestimmen 2015 zu Spötterdämmerung:

Nass.Presse Weilburg am 17.6.2015 Schlossfestspiele Weilburg
………Als „Pessimist mit optimistischen Wurzeln“ soll sich der Komponist und Kabarettist Friedrich Hollaender einmal selbst beschrieben haben. Er sei ein Musikclown, dessen Melodien zwischen Dur und Moll pendeln. Allerdings ist diese Amplitude gewaltig und wird auch rund 40 Jahre nach Hollaenders Tod nur von wenigen Künstlern ausgeschöpft. Chansonnière Ulrike Neradt und die Musiker Klaus Brantzen und Jürgen Streck sind in die Welt dieses Revue-Großmeisters vorgedrungen, haben ihren wundervollen, häufig wehmütig schweren Kern freigelegt und dabei ein beeindruckendes Panorama der Musik des 20. Jahrhunderts gezeigt. Sie lieferten keine oberflächlichen Imitationen oder Interpretationen. Sie feierten Hollaender und seine Zeit mit großem Einfühlungsvermögen und Esprit und nur sehr wenigen Requisiten.
……….Mit Texten, Kommentaren und autobiografischen Orientierungshilfen führen Neradt und Brantzen durch ihr Programm, berichten etwa, dass die „Goldenen Zwanzigerjahre“ tatsächlich nur für wenige Menschen golden waren, dass Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Stadt der unbegrenzten kulturellen Möglichkeiten war, in der es alles gab, aber „keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit“. …….

…. Die Wandlungsfähigkeit dieses Musikertrios ist beeindruckend. Denn auch die schummrig lasziven Titel gelingen mit jener perfekt austarierten Mischung aus lässiger Anzüglichkeit und Präzision, die etwa „Ich bin die fesche Lola“ oder „Nimm dich in Acht vor blonden Frauen“ erfordern. Das sind keine dumpfen Schlager. Es sind musikalische Kostbarkeiten, deren Reiz in ihrer scheinbaren Einfachheit besteht. Diese Musik heute mit Leben zu erfüllen, ist große Kunst. Sie verschafft – wenigstens für den Augenblick – eine Illusion, eine glückliche Perspektive, an die Friedrich Hollaender in seinen Musikdichtungen immer festgehalten hat……
Weilburger Tageblatt 16.6. 2015

……..Neradt besitzt eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz. Sie bestach mit Temperament und Ausdruck und der zu den Liedern gehörenden Mimik und Gestik. Brantzen war eine tolle Ergänzung. Auch er trug Texte vor, sang und spielte Cello, Flöte, singende Säge und klapperte mit zwei Löffeln. Dabei schlüpft er in unterschiedliche Rollen, auch in die Hollaenders selbst. Streck erwies sich als ein souveräner Klavierbegleiter, sozusagen die Würze in der Suppe. Neradt spielte eine Frau, die sich im Zirkus aus Liebe zum Artisten zersägen ließ, obwohl er den Applaus bekam. Sie sang Welthits von Marlene Dietrich wie "Johnny, wenn du Geburtstag hast", "Ich bin die fesche Lola" aus dem Film "Der blaue Engel" oder "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". Alle schienen maßgeschneidert, sie überzeugte immer…..
… Das begeisterte Publikum gab keine Ruhe und erklatschte sich drei Zugaben. "Zufällig haben wir noch einen", kokettierte Neradt. Es folgte "Hawaii" mit einem Text von Kurt Tucholsky, "Die Notbremse", bei der Neradt anschaulich die Verlockung schilderte, das Verbotene zu tun.

Rheingau Echo 5.6. 2015

Christa Kaddar

……..Die 20er-Jahre-Lieder scheinen wie für Neradt gemacht-
nicht nur gesanglich. Stets geht sie in den Rollen auf und „lebt“ sie mit überwältigender Ausdruckskraft und nuancenreicher Mimik. Das gilt auch für das Lied „Raus mit den Männern aus dem Reichtag“, das Hollaender 1926 für Claire Waldoff schrieb – für eine der legendären Revuen, die Eric Charell in Berlin auf die Bühne brachte. Und auch für „Die Trommlerin“, die Ulrike Neradt mit großer Ernsthaftigkeit vortrug.
Buch: Ulrike Neradt Premiere 31.Mai 2015



Sternstundenprogramm an folgenden Tagen 2016:
29. Mai 18 Uhr Salontheater Taunusstein - Bleidenstadt
8. Juli 20 Uhr Weingut Schuster, Wiesbaden
24. Juli 11 Uhr Burgfestspiele Dreieich

und hier die Kritik zu dem Programm:

Kritik aus der AZ Mainz vom 10.10.2015 über das Programm

„Sternstunden“ Mainzer Unterhaus am 6.und 7. Oktober

Kabarettistische Porträts der Sternzeichen
MAINZ - (dot). „Ihre Sehnsucht nach dem Schönen muss man mit Diamanten verwöhnen.“ So ist die Stierfrau nun einmal. Ulrike Neradt nahm sich unter dem Motto „Es leuchten die Sterne“ der Astrologie an. In literarischen Texten und Chansons kolportierte die Kabarettistin die Sternzeichen in 24 Porträts. Am Klavier begleitete sie Jürgen Streck.
Zwölf Porträts für die Damen, zwölf für die Herren. Neradt beschreibt jeden Charakter in pfiffig-gereimter Lyrik. So mancher im Publikum schmunzelt oder lacht bisweilen laut auf: Ja, genauso einen oder so eine hat man auch an seiner Seite. Der Abend ist unterhaltsam-beschwingt. Die Lieder, meist aus den 20er, 30er Jahren, haben nichts von ihrem Charme eingebüßt. Im Gegenteil, die geschliffenen Texte bringen den Zeitgeist auf den Punkt.
Schwächen bloßgelegt
Herrlich, wenn die Neradt „mal so richtig wütend ist auf meinen Theo, ja dann, ja dann könnt’ ich ihm stundenlang, ja stundenlang in die – Augen schau’n.“ Der Text bleibt schicklich. Die Pointe liegt in dem, was sich aufdrängt, aber weggelassen wird. Die Kabarettistin aus Eltville ist gut bei Stimme, versteht zu modulieren, Nuancen zu setzen und elektrisiert, wenn sie mit kokettem Seitenblick und viel Wohlwollen die „kleinen Schwächen“ ihrer Mitmenschen bloßlegt.
„Ach, ich möcht so gern es ein Mal wagen und seid’ne Unterwäsche tragen“ ist der Wunsch der stets beherrschten Jungfrau-Dame. Aber, sie kann ja nicht, sie hat ja Kultur. Amüsant, wie die Chansonnière den komisch-verzweifelten Ausbruch aus der Prüderie spielt.
„Ach, dann lasse ich mich lieber schwarz bepinseln und gehe auf die Fidschi-Inseln“, singt Streck beschwingt am Klavier. Das möchte man auch der Jungfrau-Dame anraten. Köstlich auch, wenn Neradt im Berliner Dialekt und betörend naiv das Claire-Waldoff-Chanson singt: „Ach Adolf, mir wird so brühwarm um die Brust – ich hab’ ja nich gewusst ja, det is Liebe.“





Kritik vom Programm Unser Chatroom war die Gass in Rüsselsheim

Unser Chatroom war die Gass

Kittelpresse vom 30.7.2013 Offenbach Post

Poetisch wie Hessen sein können

Hier der Sketch: Die Guggucksuhr mit Walter Renneisen, Alfons Nowacki und Ulrike Neradt

Die Guggucksuhr

--------- Kabarett der 60er Jahre ---------

Die sechziger Jahre wurden wieder lebendig

---------Nachlese: verschiedener Programme verrückt---------

Mein Chansonabend mit Liedern von Marlene Dietrich und Claire Waldoff wurde Anfang Oktober im Unterhaus Mainz gespielt. Hier 2 Beispiele mal zum Anschauen: Hannelore und Auf der Mundharmonika.
Und die letzten Kritiken.

Hannelore

Auf der Mundharmonika

Kritik zu Marlene-Claire-Programm September 2012

Kritik vom Mainzer Unterhaus

Kritik zu Marlene-Claire-Programm September 2012

Kritik von Dexheim 2.11.2012

---------Sei mir gegrüßt mein Vater Rhein---------

Sei mir gegrüßt mein Vater Rhein Ankündigung

---------Mundartlesungen Hier Kritiken---------

Kritik der Mundartlesung mit Hildegard Bachmann und mir in Büttelborn am 28.10.2012
Mundart kommt von Herzen

www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/stadtteile/biebrich/12609972.htm

Poetisch wies Hessen sein können

Kritik von Dreeich Weihnachten 11.12.2012

www.main-spitze.de/region/kultur/lokale-kultur/12703352.htm

Weitere Programme finden Sie unter dem Button, wenn Sie auf der linken Seite anklicken.

Glanzpunkte zum 30jährigen Jubiläum