Kreativ-Ideen 


Schöner BEricht vom 12.12.2016 über die GALA in Rüsselsheim am 9.12.2016


Von Markus Jäger
RÜSSELSHEIM - In sechs Monaten wird Rüsselsheim Schauplatz des Hessentages 2017 sein. Zur Einstimmung auf das größte Landesfest Deutschlands fand am Freitag eine große Benefiz-Gala „Rüsselsheim auf dem Weg zum Hessentag“ im Stadttheater statt. Knapp 800 Besucher im nicht ganz ausverkauften Großen Haus waren erschienen, um regionale und überregionale Stars aus den unterschiedlichsten Unterhaltungssparten zu bewundern.
Schon bei der Moderation stand jahrzehntelange Erfahrung auf der Bühne. Der Schauspieler Walter Renneisen, gebürtig in Raunheim, sowie Fernsehmoderatorin Ulrike Neradt führten mit all ihrer Routine durch das dreieinhalbstündige Programm. Fehlen durfte natürlich auch nicht das Hessentagspaar Selma Kücükyavuz und Marcel Sedlmayer, das nach der offiziellen Begrüßung durch Oberbürgermeister Patrick Burghardt die sechste und letzte Illustration zum Hessentag des Künstlers Bengt Fosshag enthüllte.
Im weiteren Verlauf des Abends gaben sich Schauspieler, Musiker, Tänzer und Stimmenimitatoren die Klinke in die Hand. Sonderapplaus erhielten dabei die Lokalmatadoren aus der Opelstadt. So begeisterte gleich zum Auftakt der Gala „KantVokal“, der Chor der Immanuel-Kant-Schule, unter der Leitung von Rüdiger Schmidt, und auch die Formationsgemeinschaft RheinMain mit Tänzerinnen und Tänzern der TG Rüsselsheim sorgte mit ihrer Vorführung lateinamerikanischer Tänze für beste Laune unter den Gästen. Klassisch ging es bei Sopranistin Elisabeth Fischbach und Hornist Alkim Köker zu, die beide Wolfgang Amadeus Mozart interpretierten, jeweils begleitet von Pianistin Tomoko Ichinose.
Den Nerv des Publikums traf Jörg Hammerschmidt mit seinen Stimmenimitationen, von Dieter Bohlen über Heinz Erhardt und Udo Lindenberg bis hin zu Angela Merkel und Karl Lagerfeld. Als Schlageranalyst nahm unterdessen Kabarettist Frank Golischewski am Flügel unter anderem die Hits von Peggy March und Bata Illic humoristisch unter die Lupe. Einen Abstecher in die Welt der Blockflöten führte das „Pure Malt Duo“ mit Gisela Anneser und Hildrun Wunsch vor.
Nicht zu kurz kam der hessische Dialekt, den Walter Renneisen gemeinsam mit seinem Sohn Mathias und Moderatorin Neradt in dem Sketch über die Kuckucksuhr und ihren verspäteten Kuckuck zelebrierte. Dass Renneisen senior mit seinen mittlerweile 76 Jahren auch noch ein ausgezeichneter Trompeter ist, stellte er mit der Jazz-Combo „Sigi’s Jazzmen“ unter Beweis, als er ein schmissiges Solo zum „Tin Roof Blues“ beisteuerte. Überhaupt zeigten die altgedienten Jazzer des Oktetts unter der Leitung des Ginsheimers Sigi Nachtmann, dass Alter keineswegs vor mitreißendem Dixieland schützt.
Zum Publikumsliebling avancierte der international angesehene Panflötist Matthias Schlubeck, der, unterstützt von Thorsten Schäffer am Flügel, sein Instrument eindrucksvoll vorführte und zwischen den Stücken interessante Hintergrundinformationen rund um das Panflötenspiel lieferte. Zum großen Finale kamen die Akteure zu Frank Sinatras Klassiker „My way“, gemeinsam von Walter Renneisen und Neradt intoniert, noch einmal auf der Bühne zusammen, um die Gala gebührend ausklingen zu lassen.
Auch wenn das Programm fast ausschließlich auf ein älteres Publikum zugeschnitten war, musste man angesichts von stehenden Ovationen und überwiegend Gästen gesetzteren Alters konstatieren: Alles richtig gemacht.

 Presse 

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